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GaWaNi Pony Boy zum Beispiel unterscheidet sechs verschiedene Positionen in einer Herde. Er betont dabei, dass die Herdendynamik nur durch beobachten wirklich verstanden werden kann. Zum anderen erklärt er, dass ein Teil des Status auch vererbt wird.

Als Alpha im Herdenverband bei den Wildpferden gilt immer die Leitstute. Nur selten und dann auch nur übergangsweise ist es ein Hengst.

Beta kann laut GaWaNi Pony Boy auch bei unseren gezähmten Pferden vorkommen. Diese Pferde übernehmen den Alpha-Status, falls der „alte“ ausfällt, zum Beispiel durch eine Verletzung oder das hohe Alter. Sie stehen in ständigem Streit mit Alpha. Dies gewährleistet, dass immer die mit der besten Eignung die Herde anführt.

Das Pferd an der dritten Position ist der beste Freund von Alpha. Es ist laut GaWaNi Pony Boy das klügste Pferd, verfügt aber nicht über die körperlichen Mittel um Alpha zu werden. Durch die Freundschaft mit Alpha kann es aber meist alle Privilegien, teilweise bis zur Fortpflanzung, von Alpha genießen.

Danach folgt der Großteil der Familie als Mittelschicht. Dies sind vornehmlich ältere Stuten mit ihren Fohlen und heranwachsende Hengste (Wallache).

Ganz zum Schluss kommt Omega. Seine Aufgabe liegt darin, alle Spannungen und Ängste innerhalb der Herde zu lösen, indem er sich von allen anderen verprügeln lässt, so GaWaNi Pony Boy.

Jetzt gibt es noch den Alphahengst. Er ist der Vererber. Und er darf, laut GaWaNi Pony Boy, nur deshalb den Titel Leithengst tragen, weil die Leitstute es ihm erlaubt. 😉⠀
Mehr dazu in „Indianisches Pferdetraining“ GaWaNi Pony Boy, Kosmos Verlag.

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